Schauspiel · Sprechen · Performance

"Orlando" Regie: Thomas Krupa
"Immer noch Sturm" Regie: Titus Georgi
"Romeo und Julia" Regie: Katrin Hentschel
"Hoppla, wir leben" Regie: Thomas Krupa
"Hoppla, wir leben" Regie: Thomas Krupa
"Die schmutzigen Hände" Regie: Hüseyin-Michael Cirpici

Paula Schrötter wird in Dresden geboren. In ihrer Kindheit beginnt sie am Heinrich Schütz Konservatorium Ballett, Modern und Jazz Dance zu tanzen. Ab dem dreizehnten Lebensjahr spielt sie im Jugendclub des Theater Junge Generation Dresden. Nach dem Abitur studiert Paula Schrötter Szenische Künste in Hildesheim und Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Während ihres Studiums ist sie in Arbeiten von Herbert Fritsch, Sabine Harbeke, Martina Eitner-Acheampong, und Philippe Heule am Theater der Künste Zürich zu sehen. Im letzten Jahr der Ausbildung engagieren sie das Luzerner Theater und das Theater Biel-Solothurn als Gast.


Mit dem Abschluss ihres Studiums kehrt sie 2013 für ihr erstes Festengagement am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau nach Deutschland zurück. Bis 2015 verkörpert sie neben anderen Rollen die Karoline in "Kasimir und Karoline", Yvonne in "Yvonne, Prinzessin von Burgund" und Alice in "Alice im Wunderland". 2016 spielt sie auf dem Rudolstadt Musikfestival in Kooperation mit syrischen und rumänischen Musikern in der Uraufführung "Arche Noah Reloaded". Sie gastiert am Jungen Theater Heidelberg und tourt mit der Produktion "Mit dem Kopf in der Erde" durch Tagebaugebiete in Deutschland. Seit 2017 ist sie Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen und spielte bisher in Inszenierungen von Thomas Krupa, Titus Georgi, Katrin Hentschel, Malte C. Lachmann, Hüseyin Michael Cirpici und Cathérine Miville. 


Sie zeichnet sich außerdem für eigene Arbeiten verantwortlich. 2014 schreibt und spielt sie das Solostück "Kauf mich" unter der Regie von Inda Buschmann. Mit der bildenden Künstlerin Seo Young Chang erschafft sie mehrere Videoinstallationen, die in Deutschland und Korea ausgestellt werden. 2016 performt sie auf der Transmediale Berlin. Sie gehört ralle balle, einem Künstlerkollektiv aus Berlin, an. Ihre Performance "Gender*Bingo" gastierte 2018 u. a. auf dem Performing Arts Festival Berlin und dem Youtopia Festival. 2019 nahm Paula Schrötter an einer Meisterklasse der Biennale Venezia Teatro teil. Dort erabeitete sie mit der australischen Regisseurin Susie Dee einen Beitrag für den Marathon "Caffè, tè o taxi?".

Aktuell:

Happiness is a warm gun

Inszenierung: SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies)

Dramaturgie: Björn Mehlig

Spiel: Paula Schrötter, Pascal Thomas


Radikalfeministisch, polemisch, komisch, zeitlos: Valerie Solanas S.C.U.M.-Manifest von 1968 ist ein Meilenstein der Gegenkultur, eine schwarzhumorige Analyse der toxischen Kraft des Patricharchats.

Lange vor Erfindung von CRISPR beschreibt Solanas das Männliche als einen biologischen Unfall, einen Gendefekt, den es auszurotten gilt, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beginnen.


Uraufführung am 12.09. in der taT Studiobühne des Stadttheater Gießen


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Paula Schrötter

Schauspiel · Sprechen · Performance

© Paula Schrötter, 2019