Aktuell

Schauspiel · Sprechen · Performance

























Paula Schrötter wird in Dresden geboren und wächst dort auf. Sie erhält in ihrer Kindheit und Jugend eine Tanzausbildung am Heinrich Schütz Konservatorium Dresden in Ballett, Modern und Jazz Dance. Ab dem dreizehnten Lebensjahr spielt sie im Jugendclub des Theater Junge Generation. Nach dem Abitur studiert sie Szenische Künste in Hildesheim und Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie ist in Stücken der Regiestudenten und in Inszenierungen externer Regisseure am Theater der Künste Zürich zu sehen. Sie arbeitet u. a. mit Herbert Fritsch, Sabine Harbeke, Martina Eitner-Acheampong, Philippe Heule und Inda Buschmann. Im vierten Jahr der Ausbildung spielt sie am Luzerner Theater und am Theater Biel-Solothurn als Gast.


Mit dem Abschluss ihres Studiums 2013 kehrt sie für ihr erstes Festengagement am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau nach Deutschland zurück. Bis 2015 verkörpert sie neben anderen Rollen die Karoline in "Kasimir und Karoline", Yvonne in "Yvonne, Prinzessin von Burgund" und Alice in "Alice im Wunderland". 2016 spielt sie auf dem Rudolstadt Musikfestival in Kooperation mit syrischen und rumänischen Musikern in der Uraufführung "Arche Noah Reloaded". Sie gastiert am Jungen Theater Heidelberg und tourt mit der politischen Produktion "Mit dem Kopf in der Erde" durch Tagebaugebiete in Deutschland.  Seit 2017 ist sie Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen und spielte bisher in Inszenierungen von Thomas Krupa, Titus Georgi, Katrin Hentschel, Malte C. Lachmann, Hüseyin Michael Cirpici und Cathérine Miville. 


Sie zeichnet sich außerdem für eigene Arbeiten verantwortlich. 2014 entwickelt, schreibt und spielt sie das Solostück "Kauf mich". Mit der Künstlerin Seo Young Chang erschafft sie mehrere Videoinstallationen, die in Deutschland und Korea ausgestellt werden. 2016 performt sie auf der Transmediale Berlin. Sie gehört ralle balle, einem Künstlerkollektiv aus Berlin, an. Ihre Performance Gender*Bingo gastierte auf verschiedenen Festivals und wird 2019 in Berlin zu sehen sein.

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© R. Wegst

Romeo und Julia

Tragödie von William Shakespeare · Deutsch von Thomas Brasch

Regie: Katrin Hentschel

Rollen: Amme, Tybalt


Karola Schepp (Gießener Allgemeine Zeitung) scheibt:

"In Hentschels Version kämpfen nicht in erster Linie die Montagues gegen die Capulets, sondern Frauen gegen Männer und Männer gegen Frauen. Die in prächtigen grüngelben Roben (Kostüme: Michaela Barth) herausgeputzten Capulet-Damen legen sich selbstbewusst mit den Montague-Männern an, die mit ihren verwaschen altrosa Anzügen und den zotteligen Frisuren schon allein optisch dagegen abfallen. Und auch an mentaler Stärke liegen die Capulet-Damen vorn: Nicht nur Thybald (grandios gespielt von Paula Schrötter, die zudem als schwatzhafte Amme gefällt) ist hier eine stolze Amazone, die sich voller Haß mit ihren tuntenhaften Widersachern Mercutio und Benvolio anlegt."


zum letzten Mal am 19.05. auf der Großen Bühne des Stadttheater Gießen


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© R. Wegst

Willkommen

Komödie von Sarah Nemitz und Lutz Hübner

Regie: Cathérine Miville

Rolle: Sophie


Ein zunächst harmloses WG-Abendessen entwickelt sich zu einem emotional aufgeladenen Wertedisput und zum Spiegel unserer Gesellschaft. Mit Figuren, die sich zwischen Betroffenheitsattitüden und Vorurteilen, politischer Korrektheit und schlagfertigem Zynismus bewegen, hinterfragen Lutz Hübner und Sarah Nemitz unsere Toleranzgrenze und unsere tatsächliche Hilfsbereitschaft. Wie ehrlich ist unsere Willkommenskultur? Wie fließend ist die Grenze zwischen moralischem Anspruch und pragmatischem Egoismus?


zu sehen bei den Hessischen Theatertagen in Kassel am 17.05.2019


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© R. Wegst

Orlando

Schauspieladpation nach dem Roman von Virginia Woolf

Inszenierung und Text: Thomas Krupa

Rolle: Vita


Der feministische Klassiker gilt als „längster und charmantester Liebesbrief der Weltliteratur“, war als Film ein Oscarnominierter Welterfolg und wurde vielfach für Schauspiel und Oper adaptiert. Virginia Woolfs Leben als Autorin und Verlegerin im Kontext der literarischen Avantgarde ihrer Zeit, ihr Engagement für Frauenrechte, und nicht zuletzt ihre Liebe zu Vita Sackville-West flossen in diese sinnlich-heitere Lebensgeschichte ein.


nächste Vorstellungen auf der Großen Bühne des Stadttheater Gießen:

06.05, 23.05., 08.06., 27.06.


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© D. Regel

DE RERUM NATURA. Zufällige Abweichungen

Raumkomposition für Stimme, Körper, Schlagwerk und Elektronik

nach Motiven von Lukrez

Inszenierung: Glogowski/Hoesch


Zwei Schauspieler*innen, ein Sänger und eine Schlagzeugerin begeben sich in einen Raum aus perkussiven Klängen, vibrierenden Flächen und forschenden Stimmen und versuchen, der Imaginationskraft ungeahnte Spielräume zu öffnen.


nächste Vorstellungen in der taT Studiobühne des Stadttheater Gießen:

16.05., 23.06.


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Paula Schrötter

Schauspiel · Sprechen · Performance

© Paula Schrötter, 2019