©Gregory B. Waldis
©Gregory B. Waldis
©Ev Katrin-Weiß
©Gregory B. Waldis
©Gregory B. Waldis

Paula Schrötter wird in Dresden geboren. In ihrer Kindheit beginnt sie am Heinrich Schütz Konservatorium Ballett, Modern und Jazz Dance zu tanzen. Ab dem dreizehnten Lebensjahr spielt sie im Jugendclub des Theater Junge Generation Dresden. Nach dem Abitur studiert sie ab 2006 Szenische Künste in Hildesheim und 2009 bis 2013 Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Während ihres Studiums ist sie in Arbeiten von Herbert Fritsch, Sabine Harbeke, Martina Eitner-Acheampong und Philippe Heule am Theater der Künste Zürich zu sehen. Im letzten Jahr der Ausbildung engagieren sie das Luzerner Theater und das Theater Biel-Solothurn als Gast.


Mit dem Abschluss ihres Studiums kehrt Paula Schrötter für ihr erstes Festengagement am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau nach Deutschland zurück. Bis 2015 verkörpert sie neben anderen Rollen die Karoline in "Kasimir und Karoline" und Yvonne in "Yvonne, Prinzessin von Burgund". 2016 spielt sie auf dem Rudolstadt Musikfestival in Kooperation mit syrischen und rumänischen Musikern in der Uraufführung "Arche Noah Reloaded". Sie gastiert am Theater und Orchester Heidelberg und tourt mit der Produktion "Mit dem Kopf in der Erde" durch Tagebaugebiete in Deutschland. Seit 2017 ist sie Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen und spielte bisher in Inszenierungen von Thomas Krupa, Titus Georgi, Katrin Hentschel, Malte C. Lachmann, Hüseyin Michael Cirpici, Jan Langenheim und Cathérine Miville.


Sie zeichnet sich außerdem für eigene Arbeiten verantwortlich und ist als Performerin aktiv. 2014 schreibt und spielt sie das Solostück "Kauf mich" unter der Regie von Inda Buschmann. Mit der bildenden Künstlerin Seo Young Chang erschafft Paula Schrötter 2014 und 2015 Videoinstallationen, die in Deutschland und Korea ausgestellt werden. 2016 performt sie auf der Transmediale Berlin. In Zusammenarbeit mit ralle balle, einem Künstlerkollektiv aus Berlin, entsteht die Performance "Gender*Bingo". Damit gastiert sie u. a. 2018 auf dem Performing Arts Festival Berlin und dem Youtopia Festival. 2019 nimmt Paula Schrötter an einer Meisterklasse der Biennale Venezia Teatro teil. Unter der Leitung der australischen Regisseurin Susie Dee spielt sie im Theater Marathon "Caffè, tè o taxi?" in Venedig. In performativen Projekten arbeitete sie mit den Kollektiven Glogowski/Hoesch und SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technologies).

Aktuell:


GOLD (UA)

Schauspiel von Philipp Gärtner


Philipp Gärtner erzählt in seinem ersten Theaterstück das Märchen vom Niedergang des Spätkapitalismus, in dem nur überleben wird, wer bereit ist, die Welt neu zu erfinden.


Inszenierung: Titus Georgi

Bühne und Kostüme: Jochen G. Hochfeld

Musik / Komposition: Parviz Mir-Ali

Dramaturgie: André Becker

Ensemble: Johanna Malecki / Anne-Elise Minetti / Paula Schrötter / Carolin Weber / Stephan Hirschpointner / Roman Kurtz / Magnus Pflüger / Pascal Thomas / Tom Wild


Premiere am 11.09.21, 19.30 Uhr Großes Haus Stadttheater Gießen

weitere Vorstellungen: 24.09.21, 03.10.21, 22.10.21, 18.11.21, 04.12.21



SNAKEDRIVER (UA)

Schauspiel von Christina Kettering und Markolf Naujoks


Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. In dieser Gothic-, Mystery- und Milieustudie verbindet sich Live-Comic mit Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk mit dunklen elektronischen Sounds und Beats: Drei Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen, keine staatliche Macht – keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handyempfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer stillgelegten Tankstelle, drehen die Musik auf, lassen die Motoren heulen, liefern sich wilde Rennen über die Landstraße. Bis etwas passiert, das alles verändert.


Inszenierung, Musik und Bühne: Markolf Naujoks

Kostüme: Theda Schoppe

Zeichnungen: Ole Tillmann

Dramaturgie: Lucia Kramer

Leonie: Paula Schrötter

Marcus: Magnus Pflüger


Wiederaufnahme am 02.10.21, 20.00 Uhr taT Studiobühne Stadttheater Gießen

weitere Termine: 24.10., 20.11.



DER ZERBROCHENE KRUG

Lustspiel von Heinrich von Kleist


Gerichtstag in Huisum! In Ivos Kammer ist ein Krug zerbrochen, und der Vater

klagt gegen Ruperta, Ivos Verlobte. Dorfrichterin Adam – nach einer wilden Nacht in kläglichem Zustand – möchte den Fall am liebsten vertagen, doch Gerichtsrätin Walter kommt überraschend auf Kontrollbesuch. Ein grotesk komischer Kampf um die Wahrheit beginnt … Machtmissbrauch, sexuelle Übergriffe und eine schlau-dreiste Richterin ohne Unrechtsbewusstsein: Durch die Umkehrung der Geschlechter wird mit Kleists Klassiker die herrschende Realität bis zur Kenntlichkeit entstellt.


Inszenierung: Katharina Ramser

Bühne: Michael Böhler

Kostüme: Katharina Sendfeld

Dramaturgie: Carola Schiefke

Frau Gerichtsrätin Walter: Anne-Elise Minetti

Dorfrichterin Adam: Carolin Weber

Licht, Schreiberin: Paula Schrötter

Herr Martin Rull: David Moorbach

Ivo, sein Sohn: Stephan Hirschpointner

Ruperta, Ivoss Verlobte: Johanna Malecki

Herr Birkenfeld / Ein Bedienter: Lukas T. Goldbach


Premiere am 16.10.20 19.30 Uhr Große Bühne Stadttheater Gießen

weitere Termine: 23.10.21, 07.11.21, 13.11.21, 11.12.21, 06.01.22, 16.01.22